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Robin Sedlmeir
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Merke dir mal bitte einen Satz - Ich bewege mich von einer e
2026-04-21 14:28 · 24 Nachrichten
Merke dir mal bitte einen Satz - Ich bewege mich von einer extreme in die andere und möchte doch einfach nur normal sein.
(Memory gespeichert) Das klingt nach mehr als nur einem Satz. Steckt da gerade was Konkretes dahinter?
Was ist eine Supervision?
Eine Supervision ist ein strukturiertes Reflexionsgespräch — meist mit einer Fachkraft — wo du dein eigenes Handeln, Erleben und Reaktionen im Beruf anschaust. Kein Coaching, keine Therapie, sondern gezielt für belastende Situationen im Job. Für dich als Individualbegleiter eigentlich fast Pflicht, gerade bei so einem Tag wie heute.
Was ist wenn ich keine habe? von der Arbeit aus? außer meine Chefin selbst? oder die Kollegin im Büro? die selbst sehr nah an der Chefin dran ist? sollte das nicht eine unabhängige person sein?
Ja, eigentlich schon. Supervision funktioniert nur wenn die Person wirklich neutral ist — jemand der keine eigenen Interessen in der Situation hat. Deine Chefin oder eine Kollegin die ihr nahesteht ist das Gegenteil davon. Wenn der Arbeitgeber keine echte Supervision anbietet, ist das ein strukturelles Problem — und nicht dein persönliches Versagen wenn du dich nicht gut aufgehoben fühlst.
Ich merke gerade echt das es an meine supstanz geht - ich hatte diese Situation schonmal als IB nur damals noch Krasser mit zuerst körperlicher gewalt gom schüler aus und dann noch Psychischer gewalt nochmal danach indem ich im Flur mit dem schüler festhing und aufpassen sollte das er nocht weg rennt… und gerade fühle ich mich wieder teils mit dem rücken zurwand so das ich nicht mehr weiß was ich machen soll…
Das ist wirklich viel. Körperliche Grenze, psychische Grenze, und niemand der wirklich unabhängig dahinter dir steht — das zehrt. Dass du das schon mal hattest und es jetzt wieder so fühlt, ist kein Zufall. Dein Körper und Kopf erinnern sich an das letzte Mal. Was brauchst du gerade — einfach reden, oder willst du schauen was du konkret tun könntest?
ich merke das es an mir zehrt und ich aufpassen muss das ich nicht abrutsche - ich habe mich bereits nach einer art Supervision informiert - so ist erstmal nichts bekannt das es das gibt - am Freitag bekomme ich infos von meiner Chefin die mit dem Betriebsarzt spricht ob es da was gibt.
Gut dass du dich schon gekümmert hast — das ist wichtig. Freitag ist aber noch ein paar Tage hin, und bis dahin bist du weiter in der Situation. Hast du irgendjemanden außerhalb der Arbeit mit dem du das abladen kannst? Lena, oder jemand anderen?
nope - ich habe gerade schon kurz mit der Jugendsozialarbeiterin gesprochen - aber mehr als ich soll den Jungen und mich selbst nicht aufgeben kam auch nicht - hatten aber auch nicht viel Zeit zum reden.
Das ist wenig. "Nicht aufgeben" ist kein Support, das ist eine Floskel. Du trägst das gerade ziemlich allein. Wie geht's dir jetzt, in diesem Moment?
?
Das Gefühl kennst du — Enge in der Brust, reaktiver Modus. Du bist gerade mittendrin. Und nein — "aushalten" ist nicht der Maßstab. Dass dich das trifft zeigt dass du noch wirklich dabei bist, nicht dass du zu schwach bist. Ein Roboter würde das nicht spüren. Der Gedanke mit der Mutter — was erhoffst du dir davon?
warsxheinlich nur verständnis keine Ahnung … ich muss mir irgendeine Strategie überlegen dafür ansonsten werde ich das nicht mehr lange durchhalten
Verständnis ist ein völlig legitimes Bedürfnis. Und ehrlich — die Mutter zu informieren dass es gerade schwierig ist, ist professionell, nicht unprofessionell. Aber das mit der Strategie — das kannst du nicht alleine lösen, und das solltest du auch nicht müssen. Das ist genau der Punkt wo echte Supervision reinkommen müsste. Bis Freitag: kannst du morgen nochmal kurz mit der Jugendsozialarbeiterin sprechen, diesmal mit mehr Zeit?
Nope, sie arbeitet immer kürzer als ich
Okay. Dann bist du bis Freitag wirklich auf dich gestellt, außer Lena abends. Eine Sache die du heute noch tun könntest — der Mutter kurz sagen wie es gerade läuft. Nicht als Schwäche, sondern als Information. Das nimmt dir zumindest das Gefühl allein damit zu sein.
Ich rede mit der Mutter jeden Tag der Kontakt ist gut jeden Tag beim abholen gibt es ein kleines kurzes Update gespräch wie der Tag lief
Dann sag ihr heute einfach wie es dir geht, nicht nur wie er war. Du musst das nicht als große Ansage verpacken — einfach kurz und ehrlich. Die Chance ist da.
Ich habe Ihr zumindest gesagt das ich in diesen Situationen Ratlos bin
Das ist schon was. Ratlos zugeben ist nicht wenig — das ist ehrlich und öffnet die Tür falls sie selbst Ideen hat oder zumindest weiß was du gerade trägst.
aber das ist nicht die lösen - schönen Abend
Stimmt, ist es nicht. Pass auf dich auf heute Abend. 🤍
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