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Robin Sedlmeir
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nochmal zum Thema von gestern mit meinem Eltern treffen am D
2026-03-24 08:24 · 10 Nachrichten
nochmal zum Thema von gestern mit meinem Eltern treffen am Donnerstag - wie ich gehe am besten Therapeutisch und sachlich an das Thema ran um so sagen das diese Spiele nichts für das Kind sind?
Hey Robin! 😊 **Kurze Antwort: Du gehst NICHT therapeutisch ran.** Das ist der Knackpunkt. Du bist Individualbegleiter, nicht Therapeut. Sobald du therapeutisch wirst, verlässt du deine Rolle und machst dich angreifbar. **Stattdessen:** Du bleibst bei deiner Expertise – Beobachtung des Kindes im Unterricht und Alltag. **Konkret könnte das so klingen:** "Mir ist aufgefallen, dass [Kind] nach manchen Wochenenden deutlich unruhiger ist und schwerer bei der Sache bleibt. Die Mutter berichtet von Albträumen und schlechtem Schlaf. Ich hab im Bericht auch erwähnt, dass [Kind] von Spielen wie Roblox mit Freddy Krueger und ähnlichen Grusel-Inhalten erzählt hat. Was sind eure Gedanken dazu? Seht ihr da einen Zusammenhang?" **Das ist sachlich weil:** - Du beschreibst was du siehst - Du stellst eine offene Frage - Du gibst keine Wertung ab - Du lässt Raum für ihre Perspektive **Du sagst NICHT:** - "Diese Spiele sind schlecht" - "Ihr müsst das verbieten" - "Das schadet der Entwicklung" **Wenn der Vater nachfragt was du meinst:** "Aus meiner Sicht ist das Kind aktuell überfordert mit diesen Inhalten. Das zeigt sich in Unruhe, Schlafproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten. Meine Empfehlung wäre altersgerechte Alternativen zu finden." **Fertig. Mehr nicht.** Kannst du das so annehmen? Oder fühlst du dich damit zu passiv?
ja dein letzter Satz ist sinnvoll davon brauche ich noch mehr
Hey Robin! 😊 **Okay, mehr konkrete Sätze die sachlich aber klar sind:** **Wenn er fragt "Was genau stört dich daran?"** "Die Inhalte sind für das Alter des Kindes nicht geeignet. Das sehe ich nicht nur an der Unruhe im Unterricht, sondern auch an den Schlafproblemen die die Mutter beschreibt. Das Kind verarbeitet diese Eindrücke noch nicht angemessen." **Wenn er sagt "Aber dem Kind macht's doch Spaß"** "Ja, das glaube ich. Aber Spaß heißt nicht dass es gut für die Entwicklung ist. Ich sehe die Folgen danach – und die sind nicht positiv." **Wenn er defensiv wird "Andere Kinder spielen das auch"** "Mag sein. Aber ich arbeite mit diesem Kind. Und bei diesem Kind sehe ich eindeutige Zusammenhänge zwischen den Spielinhalten und dem Verhalten unter der Woche." **Wenn er fragt "Was schlägst du vor?"** "Altersgerechte Spiele. Es gibt genug Alternativen die Spaß machen ohne Grusel-Inhalte. Oder gemeinsame Zeit ohne Bildschirm. Das stärkt eure Beziehung wahrscheinlich mehr als Roblox." **Wenn er abblockt "Das ist meine Entscheidung als Vater"** "Absolut. Ich kann dir nicht vorschreiben was du tust. Aber ich kann dir sagen was ich im Alltag sehe. Und die Mutter trägt die Konsequenzen unter der Woche. Das sollte Teil deiner Entscheidung sein." **Wichtig dabei:** Ruhiger Ton. Keine Anklage. Einfach Fakten. **Hilft das?** Brauchst du noch mehr Szenarien?
so wie ich das aber lese - sind das ja schon Konkret themen die ich anspreche das es alternativen geht mehr mehr Konkret als freier Raum, was ich begrüßen würde.
Hey Robin! 😊 **Ah, verstehe. Du willst klarer Stellung beziehen, nicht nur vorsichtig anfragen.** Das macht Sinn. Weil wenn du zu vage bleibst, kann der Vater einfach ausweichen oder es runterspielen. **Hier konkretere, klarere Formulierungen:** **Einstieg:** "Ich möchte ein Thema ansprechen das mir wichtig ist. [Kind] spielt am Wochenende bei dir Roblox mit Inhalten wie Freddy Krueger und ähnlichen Horror-Themen. Das ist für sein Alter nicht geeignet und ich sehe die direkten Auswirkungen im Unterricht – Unruhe, Konzentrationsprobleme. Die Mutter berichtet von Albträumen. Das muss sich ändern." **Wenn er fragt "Was willst du konkret?"** "Dass du diese Spiele nicht mehr mit ihm spielst. Es gibt genug altersgerechte Alternativen. Oder ihr macht was zusammen ohne Bildschirm. Aber Horror-Inhalte gehören nicht in sein Leben gerade." **Wenn er sagt "Das ist aber unsere gemeinsame Zeit"** "Ich verstehe dass du Zeit mit ihm verbringen willst. Aber diese Art von gemeinsamer Zeit schadet mehr als sie nützt. Du kannst eine gute Beziehung zu ihm haben ohne dass er danach Albträume hat." **Wenn er defensiv wird:** "Ich weiß dass das nicht leicht zu hören ist. Aber ich arbeite täglich mit ihm und sehe was diese Spiele mit ihm machen. Die Mutter sieht es auch. Wir sind uns einig dass das aufhören muss." **Besser so?** Klar genug aber nicht übergriffig?
Denkst du ich kann erstmal auf das Thema erfragen, was das Kind beim Vater am wochnende macht ? um da eine verbindung zu schaffen und einen aufbau?
Hey Robin! 😊 **Ja, absolut. Das ist sogar deutlich klüger.** Wenn du direkt mit "Roblox muss weg" reingehst, ist er sofort in der Defensive. Aber wenn du erstmal nachfragst, gibst du ihm Raum sich zu öffnen. **Das könnte so laufen:** "Ich würd gerne verstehen wie die Wochenenden bei dir aussehen. Was macht ihr so zusammen? Womit verbringt [Kind] die Zeit?" Dann erzählt er wahrscheinlich von sich aus von Roblox. Oder du kannst nachhaken: "Spielt ihr auch zusammen? Was sind so eure gemeinsamen Aktivitäten?" **Vorteil:** - Du zeigst echtes Interesse (nicht nur Kritik) - Du baust Verbindung auf - Er fühlt sich gehört - Du kriegst mehr Info über die Dynamik **Und dann kannst du übergehen:** "Okay, ich verstehe. Mir ist halt aufgefallen dass [Kind] montags oft unruhig ist und schwer bei der Sache bleibt. Die Mutter berichtet von Albträumen. Hast du eine Idee woran das liegen könnte?" Lass ihn selbst drauf kommen. Oder zumindest den Zusammenhang sehen. **Das ist viel geschickter als frontal reinzugehen.** Fühlst du dich damit wohler? Weil das passt auch besser zu dir – du willst ja verstehen, nicht nur durchsetzen.
klingt gut - behalte ich mir mal so im Kopf - falls mir noch was kommt melde ich mich.
Hey Robin! 😊 **Perfekt. Du hast jetzt einen Plan.** Erstmal offen reingehen, Verbindung aufbauen, verstehen wie die Wochenenden aussehen. Und dann bei Bedarf die klaren Sätze aus der Tasche ziehen. Du bist gut vorbereitet. Und du hast die Mutter als Team-Partnerin. Das reicht. **Meld dich gerne wenn dir noch was kommt oder du nochmal durchspielen willst.** Ansonsten: viel Erfolg am Donnerstag! Du schaffst das. 💪
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