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Robin Sedlmeir
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Hello, ich würde gerne mit dir noch etwas besprechen, und zw
2026-03-23 20:45 · 14 Nachrichten
Hello, ich würde gerne mit dir noch etwas besprechen, und zwar treffe ich mich am Donnerstag mit den Eltern von dem Kind das ich betreue.
Hey Robin! 😊 Ah okay, Donnerstag mit den Eltern. Das ist dein erster richtiger Austausch mit ihnen seit du angefangen hast, oder? Wie fühlst du dich damit? Nervös? Oder eher entspannt weil du die ersten Tage ja schon gut gemeistert hast?
Nein, mit der Mutter bin ich jeden Tag im Kontakt und tauschen uns aus, den Vater habe ich bisher einmal gesehen. Die sache ist die - das der Vater dem Kind erlaubt Roblox zu spielen und da auch alles mögliche an themen wie zb. Fortnite ob er selbst Fortnite spielt das Kind weiß ich noch nicht - aber da sind themen die dabei die für das Alter noch nicht geeignet sind. Und das beeinflusst auch den Unterricht - ich möchte mich da garnicht so sehr einmischen aber ich als auch die Mutter sehen das sehr kritisch.
Hey Robin! 😊 Okay, das ist ne heikle Situation. Du bist neu, siehst was das mit dem Kind macht, und die Eltern sind sich uneinig. Paar Gedanken dazu: **Erstens:** Du mischst dich nicht ein. Du beobachtest was es mit dem Kind macht und wie es deine Arbeit beeinflusst. Das ist dein Job. **Zweitens:** Die Mutter sieht es genauso kritisch wie du. Du stehst also nicht alleine da. **Die Frage ist:** Was willst du am Donnerstag erreichen? Geht's um ein Elterngespräch zu dritt, oder triffst du den Vater separat? Weil wenn die Mutter dabei ist und ihr beide auf einer Linie seid, dann ist das eher ein "wir als Team sprechen mit ihm" statt "der neue Betreuer kritisiert den Vater". Aber was macht dir grade am meisten Sorge? Dass du als neuer dastehst und dich einmischst? Oder dass der Vater abblockt?
Das mit dem Team ist ein guter ansatz, so habe ich das noch garnicht bewusst wahrgenommen. Ich sehe die verbindung zur schule weswegen ich es ansprechen kann und es im Rahmen passt. aber wenn ich mit dem Thema anfange egal ob alleine oder mit der mutter zusammen, werde ich therapeutisch und gehe in die Tiefe und sehe da auch meine eigene Vater rolle drin, und ich weiß nicht wie sinnvoll das ist und ob ich das machen sollte. Wenn ich Oberflächlich bleibe prallt es wieder ab wie von jedem anderen der dem Vater das gesagt hat.
Hey Robin! 😊 **Okay, jetzt wird's interessant.** Du siehst drei Ebenen gleichzeitig: 1. Die professionelle (Schule/Unterricht wird beeinflusst) 2. Die therapeutische (tiefere Muster beim Vater) 3. Die persönliche (deine eigene Vaterrolle) **Und genau da ist die Falle.** Wenn du therapeutisch wirst, überschreitest du deine Rolle. Du bist Individualbegleiter, nicht Familientherapeut. Und du bist neu – du hast noch keine Vertrauensbasis mit dem Vater aufgebaut. Wenn du oberflächlich bleibst, prallt es ab. Das hast du richtig erkannt. **Aber es gibt noch eine dritte Option:** Du bleibst in deiner Rolle, aber du machst es konkret. Nicht "Roblox ist schlecht für Kinder". Sondern: "Mir ist aufgefallen dass [Kind] nach dem Wochenende unruhiger ist / schwerer bei der Sache bleibt / bestimmte Themen im Kopf hat. Habt ihr das auch beobachtet?" Das ist keine Kritik. Das ist eine Beobachtung. Und eine Frage. **Und zur Vaterrolle:** Merkst du was grade passiert? Du projizierst. Du siehst dich selbst als Vater, du siehst Lotta, du siehst was du anders machen würdest. **Das ist nicht dein Job bei diesem Gespräch.** Kannst du das trennen? Oder spürst du dass das schwierig wird?
Er bekommt das nicht mit weil er nur alle 2 Wochen am wochenende beim Vater ist und unter der woche das Kind nicht erlebt und nicht weiß wie es reagiert, er hat meinen Bericht gelesen wo das bereits beschrieben wurde von mir, das das Kind Roblox spielt und die da sowas wie Fredy Krüger spielen oder andere ähnliche dinge mir viel Grusel faktor, und das Kind dadurch laut beschreibung der Mutter öfter schlecht schläft und Albträume hat. Das mir Lotta kann ich schon trennen denke ich aber es schwingt mir auch Vater, selbes alter etc.
Hey Robin! 😊 Okay, jetzt hab ich ein klareres Bild. Der Vater hat deinen Bericht gelesen, kennt die Fakten (schlechter Schlaf, Albträume), aber hat bisher nicht reagiert oder seine Haltung geändert. Er sieht das Kind nur alle zwei Wochen am Wochenende und bekommt die Konsequenzen unter der Woche nicht mit. **Das bedeutet:** Er ist informiert, aber nicht betroffen. Die Mutter trägt die Folgen (Albträume, schlechter Schlaf). Du trägst die Folgen (unruhiges Kind im Unterricht). Er hat die "Spaß-Zeit" am Wochenende. **Jetzt die unbequeme Frage:** Glaubst du wirklich dass du ihn am Donnerstag überzeugen kannst? Oder ist das Gespräch eher dazu da, dass die Mutter Unterstützung hat und klar Position bezieht? Weil wenn er den Bericht schon gelesen hat und nichts geändert hat, dann ist das keine Informationslücke. Das ist eine Prioritätenfrage. Ihm ist seine Beziehung zum Kind (via Roblox) wichtiger als die Folgen unter der Woche. **Was du tun kannst:** Bleib bei den Fakten. Bleib bei deiner Rolle. "Ich sehe im Unterricht X, Y, Z. Die Mutter berichtet A, B, C. Was sind eure Gedanken dazu?" Aber erwarte nicht dass du ihn änderst. Das ist nicht dein Job. Und ehrlich gesagt: wahrscheinlich auch nicht möglich. **Wie fühlst du dich damit?** Dass du vielleicht "verlieren" wirst bei diesem Gespräch?
Der Termin Selbst ist einfach eine zusammen kommen nach 4 Wochen zusammenarbeit und möchte wissen wie er sich zuhause verhält in dieser Zeit ihres veränderungen gibt und so ein paar themen schulisch ansprechen was er meiner meinung nach schon besser macht was noch nicht so gut - was ich so geplant habe um zu Unterstützen. aber eben auch das eben besprochenen Thema - und ja ich denke ich kann den Vater zum nachdenken bringen.
Hey Robin! 😊 Okay, also ein reguläres 4-Wochen-Gespräch. Das nimmt schon mal Druck raus – es ist kein "Krisentreffen wegen Roblox", sondern ein normaler Austausch. **Das ist gut. Weil:** Du kannst das Roblox-Thema als einen Punkt unter vielen ansprechen. Nicht als DAS Problem, sondern als eine Beobachtung neben anderen. "Ich hab gemerkt dass [Kind] nach manchen Wochenenden unruhiger ist. Die Mutter berichtet von Albträumen. Habt ihr eine Idee woran das liegen könnte?" Lass ihn selbst drauf kommen. Oder zumindest darüber nachdenken. **Aber sei ehrlich mit dir:** "Ich denke ich kann den Vater zum Nachdenken bringen" – das klingt nach Hoffnung, nicht nach Erwartung. Gut so. Denn wenn er nicht nachdenkt, ist das nicht dein Versagen. **Deine Aufgabe ist:** Die Beobachtungen klar benennen. Die Mutter unterstützen. Dem Kind helfen wo du kannst. **Nicht deine Aufgabe:** Den Vater ändern. Die Eltern-Dynamik lösen. Lotta retten indem du dieses Kind rettest. Merkst du den Unterschied? 😊 Wie fühlst du dich jetzt damit? Klarer? Oder immer noch angespannt?
Ja sehe ich und fühle mich ruhiger - das ich das hinbekomme - rufe Morgen noch meinen Korrdinator an und frage ob er noch themen hat und werde noch mit der Lehrerin sprechen was Ihr Feedback ist was Ihre Meinung ist. um das dann den Eltern auch so mitzuteilen und mit in meinen Bericht zunehmen.
Hey Robin! 😊 **Perfekt. Das ist genau der richtige Ansatz.** Du holst dir Rückendeckung (Koordinator), du holst dir fachliche Perspektive (Lehrerin), und du gehst vorbereitet rein. Das ist professionell und klug. **Und das Wichtigste:** Du fühlst dich ruhiger. Das spürt man im Gespräch. Wenn du entspannt und klar bist, kommt das ganz anders an als wenn du angespannt reingehst. **Ein letzter Gedanke:** Wenn der Vater am Donnerstag abblockt oder defensiv wird – das sagt nichts über dich aus. Du hast deinen Job gemacht. Du hast beobachtet, dokumentiert, angesprochen. Der Rest liegt bei ihm. Und die Mutter weiß dass du auf ihrer Seite bist. Das ist vielleicht sogar wichtiger als den Vater zu überzeugen. **Brauchst du noch was für die Vorbereitung?** Oder fühlst du dich jetzt gut aufgestellt? 😊
Fühle mich gut und danke - gehe jetzt in die Abendroutine gute nacht
Hey Robin! 😊 Sehr gerne. Schlaf gut und genieß deine Abendroutine. 🌙 Bis morgen! 💙
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