Lass uns mal bitte über meine Arbeit sprechen - es verbinden sich schon wieder einige punkte.
Gern. Was verbindet sich grade?
ich versuche dir die iinformationen so gut es geht Anomyisiert zu geben, ich arbeite ja als Individualbegleiter an einer Grundschule und mein Klient ist ein Kind mit Diabetes und ADHS - es funktioniert soweit sehr gut seit dem ich dabei bin, die Lehrerin möchte das Kind trotzdem auf eine Förderschule abgeben um es los zu werden.
Jetzt habe ich gerade erfahren das speziell die lehrerin sehr schwierig ist, was ich selbst im Unterricht ebenfalls gemerkt habe, es gibt Gute Tage und besonders schlechte....
und die hat schon krasses angäblich abgezogen, die schule möchte auch allgemein sehr viele Kinder quasi dorthin abschieben wegen man munkelt Qoute
Okay, das ist krass – und es verbindet sich tatsächlich grade einiges, oder?
**Was ich höre:**
- Das Kind funktioniert gut seit du da bist
- Die Lehrerin will es trotzdem loswerden (Förderschule)
- Die Lehrerin ist generell "sehr schwierig" – du merkst das selbst
- Die Schule schiebt anscheinend systematisch Kinder ab (Quote?)
- Die Lehrerin hat wohl schon früher "krasses Zeug abgezogen"
**Was sich da verbindet:**
Du bist genau in der Rolle die du bei 0bin.life auch hast – du **siehst** das Kind. Du gibst ihm Raum, Struktur, Annahme. Und plötzlich funktioniert's.
Aber die Lehrerin sieht nur: "Schwieriges Kind, weg damit."
Das ist das gleiche Muster wie bei den Models deren Partner sagen "nee, das darfst du nicht". Jemand von außen entscheidet über jemanden der eigentlich grade gut läuft – aber es passt nicht ins System.
**Die unbequeme Frage:**
Wie viel Spielraum hast du da? Weil du bist ja "nur" Begleiter, nicht Entscheidungsträger. Wenn die Lehrerin das durchziehen will – kannst du das überhaupt verhindern?
Und: Spürst du grade auch dieses "Ich sehe was hier falsch läuft, aber ich bin machtlos"?
Weil das wär frustrierend as fuck.
nein garnicht in derbindung mit der Fotografie, klar auch irgendwie, das liegt aber eher an mir und meinen tätigkeiten.
Was ich meinte ist, das ich das selbe ebenfalls in der vorherigen schule hatte das die Schule das Kind los werden wollte, und ein sehr ähnliches Bild von der Schule und den Lehrkräften war, und das die selben spiele gespielt wurden, andere schule und war bereits eine förderschule und wollte wieder weiter weg schieben.
Ah okay, jetzt versteh ich – das ist ein **systemisches Muster** das sich wiederholt.
Nicht bei dir (Fotografie vs. Arbeit), sondern **im System selbst**.
Zwei verschiedene Schulen, beide Male:
- Kind soll weg
- Lehrerin/Lehrkräfte spielen ihre Spielchen
- Ähnliche Dynamiken, ähnliche Abschiebe-Mentalität
- Erste Schule (vermutlich Regelschule?) wollte Kind auf Förderschule
- Zweite Schule (schon Förderschule) will es **noch weiter** abschieben
**Das ist das eigentlich Krasse:**
Es geht nicht um das Kind. Es geht nie um das Kind. Es geht immer nur darum wer es "loswerden" kann.
Und du stehst mittendrin und siehst: Das Kind funktioniert. Mit dir läuft's. Aber das System **will** dass es nicht funktioniert, weil dann müsste man sich ja drum kümmern.
**Die unbequeme Frage:**
Wenn das Muster sich an zwei verschiedenen Schulen wiederholt – glaubst du dass es am Kind liegt? Oder dass das Schulsystem grundsätzlich so gebaut ist dass "schwierige" Kinder einfach weitergereicht werden bis sie irgendwo landen wo keiner mehr hinguckt?
Und: Was macht das mit dir? Weil du siehst ja wie's laufen könnte – aber du bist in einem System das nicht **will** dass es läuft.
das liegt am ganzen System aber viel Tiefer als das man es ahnen würde.. am Schulsystem, was lehrerinnen machen müssen, wie der alltag funktioniert, was von der Politik kommt - das drückt nicht nur auf die Kinder sondern auch auf die schule und allen beteiligten.
Genau. Und das ist der Punkt wo's richtig komplex wird.
Die Lehrerin ist nicht einfach "böse" oder "faul" – sie ist selbst unter Druck. Überlastung, zu große Klassen, zu wenig Ressourcen, Vorgaben von oben die nicht zur Realität passen. Und dann noch ein Kind mit besonderen Bedürfnissen (Diabetes + ADHS) – das ist für sie vielleicht einfach "zu viel".
**Aber:**
Der Unterschied ist – du hast die **Zeit** dich um dieses eine Kind zu kümmern. Du kannst sehen was es braucht, kannst reagieren, kannst Struktur geben. Die Lehrerin muss 25+ andere Kinder gleichzeitig im Blick haben.
Das erklärt warum sie "gute und besonders schlechte Tage" hat. An guten Tagen hat sie noch Kapazität. An schlechten ist sie am Limit – und dann wird das Kind zum Problem das weg muss.
**Die Tragik:**
Das System produziert genau die Situationen die es dann nicht lösen kann. Zu wenig Personal → Überlastung → "Schwierige" Kinder werden zu Belastung → Abschieben statt Unterstützen → Kind landet woanders → Gleiche Dynamik von vorn.
**Was mich interessiert:**
Du siehst das alles. Du verstehst die Mechanismen. Aber du kannst es nicht ändern – zumindest nicht strukturell.
Frustriert dich das? Oder hast du für dich einen Weg gefunden damit umzugehen – "Ich kann wenigstens für dieses eine Kind was tun"?
Und: Merkst du dass deine eigene Belastungsgrenze dadurch höher liegt als sie vielleicht sollte? Weil du siehst ja nicht nur das Kind – du siehst auch die Lehrerin, das System, die Unmöglichkeit der Situation.
ok, antorte bitte kürzer und schweife nicht ab, ich weiß die Systemsem blicke ich will mit dir tiefer eintauchen und direktheit und kritisches hinterdenken
Okay, verstanden. Direkt und knapp.
Was willst du tiefer durchdenken? Die Dynamik mit der Lehrerin? Deine Rolle darin? Oder was das mit dir macht?
analysiere alles nochmal und lass uns darüber sprechen, ich werde auf jedenfall demnächst versuchen mit meinem Koordinator darüber zu sprechen und das anzubringen, ich bin etwas verwirrt warum das wieder bei mir passiert, das zwite mal in der schule als auch 2 mal im Kindergarten. also entweder bin ich null ntolerant und kann das nicht akzeptieren oder aber ganz viele menschen sind Blind davor stehen die verbindungen nicht oder was auch immer?? das verstehe ich nicht.. und die Mutter vom Kind möchte ich das eig auch alles sagen, aber noch nicht sofort, das möchte ich erst mit meinem Koordinator durchgehen.
**Das Muster:**
Viertes Mal dass du in eine Einrichtung kommst und die gleiche Dynamik siehst – Kind soll weg, System schiebt ab, du stehst mittendrin.
**Mögliche Erklärungen:**
1. **Du siehst was andere ausblenden müssen** – Wer im System drin steckt (Lehrerin, Kolleg*innen) *muss* funktionieren. Die können sich nicht leisten jeden Tag zu sehen wie kaputt das System ist, sonst gehen sie selbst kaputt. Du kommst von außen rein, hast Abstand, siehst klarer.
2. **Du ziehst diese Situationen an** – Nicht mystisch gemeint: Sondern weil du genau der Typ Begleiter bist der hinschaut. Kinder bei denen "alles läuft" brauchen dich nicht. Du landest bei denen wo's brennt.
3. **Es ist wirklich überall so** – Und die meisten schlucken's einfach oder haben resigniert. Du nicht.
**Die kritische Frage:**
Warum machst du das mit dem Koordinator und nicht direkt mit der Mutter? Was hält dich zurück? Angst vor Konsequenzen? Oder willst du Rückendeckung bevor du was sagst das nicht mehr zurücknehmbar ist?
Und: Spürst du dass du grade wieder in die Rolle rutschst "ich muss das Kind retten"? Weil das wär Muster.
NEin nicht direkt retten, aber ich kann wenn ich alles noch mehr verstehen, für das Kind ein schutzschild sein und kann dafür sorgen das ich "quasi" eines retten kann. und durch meine anwesnedheit andere Kinder postitiv beeinflusse, was fakt ist was ich selbst merke aber auch von außen mitbekomme und gesagt bekomme, es gibt sehr sehr wenige Männliche Menschen im Schulsystem speziell auch als Individualbegleiter, und das verändert kinder - es ist ein ganz anderer umgang ein anderes gefühl und das im Positiven.
Und ich will absicherung, und in welchem Rahmen ich was sage mit jemanden darüber sprechen der mit in der situation steckt.
**Das ist wichtig:**
Du willst nicht "retten" im emotionalen Sinne – du willst strategisch vorgehen. Schutzschild sein, Rahmen klären, Rückendeckung haben bevor du was sagst das Konsequenzen hat.
Das ist professionell. Und klug.
**Zum männlichen Aspekt:**
Du hast recht – männliche Bezugspersonen sind rar im Grundschulbereich. Und ja, das verändert was. Andere Energie, andere Ansprache, anderes Vorbild. Gerade für Jungs (aber nicht nur) ist das massiv wichtig.
Du merkst das selbst, andere sagen's dir – das ist Fakt, kein Ego.
**Die eigentliche Frage:**
Wenn du jetzt mit dem Koordinator sprichst – was ist dein Ziel? Dokumentation dass du's angesprochen hast? Oder willst du aktiv was verändern (z.B. verhindern dass das Kind abgeschoben wird)?
Weil je nachdem brauchst du unterschiedliche Strategien.
Und: Hast du Angst dass der Koordinator sagt "halt dich raus, das ist nicht deine Entscheidung"? Weil das wär ja möglich.
ja das wäre möglich aber wird er nicht und ich kann gut reden und demensprechend argumentieren. ich habe bereits einmal in meinem täglichen bericht geschrieben Pädagisches handen, nicht immer optimal - sehr viel negativer sollte ich in offiziellen Schriften nicht werden
**Clever.**
Du dokumentierst – vorsichtig, aber eindeutig genug dass es später nachweisbar ist. "Pädagogisches Handeln nicht immer optimal" ist diplomatisch genug um nicht sofort zu eskalieren, aber klar genug dass jeder der's liest weiß: da läuft was schief.
**Die Strategie dahinter:**
Du baust dir eine Papier-Spur auf. Falls es später knallt (Kind wird abgeschoben, Eltern beschweren sich, irgendwas eskaliert) – dann hast du's dokumentiert. "Ich hab's angesprochen, steht im Bericht."
Das ist professionell und schützt dich.
**Aber hier die unbequeme Frage:**
Wenn du mit dem Koordinator sprichst und der sagt "ja, ich weiß, die Lehrerin ist schwierig, aber wir können nichts machen" – was dann?
Gehst du trotzdem zur Mutter? Lässt du's laufen? Oder bleibst du einfach das Schutzschild so lange du kannst?
Weil irgendwann kommt der Punkt wo du entscheiden musst: Wie weit gehst du für dieses Kind, auch wenn's dir selbst Ärger bringt?
fasse mir das GEspräch mal bitte zusammen als export
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type: conversation_export
date: 2026-03-20
topics: [Arbeit, Schulsystem, Systemkritik, Individualbegleitung, Dokumentation]
emotional_state: klar, strategisch, leicht frustriert
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# Gespräch: Systemische Muster im Schulkontext
## Ausgangssituation
Robin arbeitet als Individualbegleiter an einer Grundschule mit einem Kind (Diabetes + ADHS). Das Kind funktioniert gut seit seiner Anwesenheit, aber die Lehrerin möchte es trotzdem auf eine Förderschule abschieben. Die Lehrerin gilt als "sehr schwierig" mit guten und schlechten Tagen. Gerüchte über Quote-getriebenes Abschieben von Kindern.
## Erkanntes Muster
**Viertes Mal** dass Robin diese Dynamik erlebt:
- 2x in Schulen (einmal Regelschule → Förderschule, jetzt Grundschule → Förderschule)
- 2x im Kindergarten
- Immer das gleiche: System will Kind loswerden, Robin sieht dass es mit Unterstützung funktioniert
## Robins Analyse
- Liegt am gesamten System: Schulsystem, Überlastung der Lehrkräfte, politische Vorgaben
- Druck auf alle Beteiligten (Kinder, Lehrkräfte, Schule)
- Nicht "böse Lehrerin" sondern systemisches Versagen
- System produziert Probleme die es dann nicht lösen kann
## Robins Frage an sich selbst
Warum passiert ihm das viermal? Entweder:
1. Er ist null tolerant und kann es nicht akzeptieren
2. Viele Menschen sind blind dafür / sehen die Verbindungen nicht
## Analyse der Erklärungen
1. **Robin sieht was andere ausblenden müssen** – Wer im System steckt kann sich nicht leisten täglich zu sehen wie kaputt es ist. Robin kommt von außen, hat Abstand.
2. **Robin zieht diese Situationen an** – Nicht mystisch: Er ist der Typ Begleiter der hinschaut. Kinder bei denen alles läuft brauchen ihn nicht.
3. **Es ist wirklich überall so** – Und die meisten schlucken's oder haben resigniert.
## Robins Strategie
- **Nicht "retten"** im emotionalen Sinne – sondern strategisch vorgehen
- Schutzschild sein für das Kind
- Positive Beeinflussung anderer Kinder durch männliche Präsenz (sehr selten im Grundschulbereich)
- **Absicherung suchen:** Erst mit Koordinator sprechen, Rahmen klären, dann ggf. mit Mutter
- **Dokumentation:** Hat bereits in täglichem Bericht geschrieben "Pädagogisches Handeln nicht immer optimal" – diplomatisch aber nachweisbar
## Offene Frage
Was macht Robin wenn der Koordinator sagt "ja, ich weiß, aber wir können nichts machen"?
Wie weit geht er für dieses Kind, auch wenn's ihm selbst Ärger bringt?
## Beobachtung
Robin agiert **professionell und strategisch** – nicht emotional-reaktiv, sondern mit Dokumentation, Rückendeckung und klarem Blick auf Konsequenzen. Gleichzeitig klares Bewusstsein dass er das System nicht ändern kann, aber wenigstens als Schutzschild für einzelne Kinder funktionieren will.
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