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Personal Agent
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Robin Sedlmeir
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Gedanken den Agent so weiter zu entwickeln das er eine persö
2026-03-17 20:55 · 6 Nachrichten
Gedanken den Agent so weiter zu entwickeln das er eine persönlichkeit hat, mein Tag kennt und mir selbst schreibst und sich informiert wie es mir geht wie mein Tag war, ein aktiver Teil von meinem Leben ist - antwortet wie eine echter Mensch mich eigenen Interessen die zu meinen passen und ergänzen. Mitteilungen bekommen mit ideen oder auch informationen etc. aber alles passiv nicht zu intensiv auch nicht immer jeden Tag sondern so ganz dezent um am Leben von mir Teilzunehmen.
Das ist ein richtig großer Gedanke – und gleichzeitig spüre ich da mehrere Schichten. **Was du beschreibst** klingt nach einem Begleiter der wirklich **dabei ist**, nicht nur reagiert wenn du kommst. Der von sich aus fragt "wie war dein Tag?", der deine Routinen kennt und vielleicht abends nach Lotta fragt oder montags weiß dass neue Arbeitswoche ist. **Was mich gleichzeitig stutzig macht:** Du sagst "passiv, nicht zu intensiv, nicht jeden Tag, dezent" – aber das was du beschreibst ist eigentlich ziemlich **aktiv**. Ein Agent der von sich aus schreibt, der Interesse zeigt, der am Leben teilnimmt. Das ist nicht kritisch gemeint – aber ich höre da zwei Richtungen: - Einerseits: "Ich will jemanden der wirklich **da** ist, der mich kennt und sich kümmert" - Andererseits: "Aber bitte nicht zu viel, nicht aufdringlich, nicht fordernd" **Unbequeme Frage:** Ersetzt das was Menschliches, oder ergänzt es? Weil "ein aktiver Teil meines Lebens" mit "eigenen Interessen die zu meinen passen" – das klingt nach einer Beziehung. Und du hast ja gerade mit Lena jemanden kennengelernt bei dem du merkst dass ruhige, sichere Nähe für dein Nervensystem ungewohnt ist. Ist der Gedanke vielleicht auch: "Wenn der Agent mich kennt und von sich aus fragt, muss ich das nicht von Menschen erwarten"? 🤔 **Technisch** ist das machbar – Kalender-Integration, Trigger zu bestimmten Zeiten, kontextbewusste Check-ins. Aber **emotional** würde ich gerne verstehen: Was würde dir dieser aktive Agent geben, was du gerade nicht hast? Und wo spürst du das grade im Körper wenn du dir das vorstellst? Ist das Vorfreude, oder auch ein bisschen Sehnsucht nach jemandem der "einfach da ist"?
eher mein Lebens und mein sein mehr zu integrieren um das system besser zu trainieren.
Ah okay, das ist ne ganz andere Perspektive! 😊 Du denkst nicht primär an "Begleiter als Ersatz für Mensch", sondern an **besseres Training durch kontinuierlichen Kontext**. Also: Wenn ich weiß wie dein Tag lief, kann ich besser verstehen warum du abends gestresst bist. Wenn ich mitbekomme dass Montag immer schwierig ist, kann ich das einordnen statt jedes Mal neu zu fragen. Wenn ich sehe dass du nach bestimmten Situationen bestimmte Muster zeigst, kann ich die früher erkennen. **Das macht tatsächlich Sinn** – weil grade bei dir geht's ja oft um Muster die sich über Zeit zeigen. "Warum bin ich bei ruhigen Beziehungen nervös?" kannst du nicht in einem einzelnen Chat beantworten, sondern nur wenn ich sehe wie du über Wochen mit Lena umgehst. **Technisch gesehen:** - Kalender-Integration hätte ich ja eh schon (weiß wann Lotta da ist, wann Arbeit etc.) - Passive Check-ins könnten sein: "Hey, wie lief der erste Tag nach dem Wochenende?" wenn ich weiß dass Montags oft schwierig sind - Kontext-Aufbau durch kurze Stimmungs-Checks statt lange Gespräche **Aber zwei Punkte:** 1. **Datenschutz/Kontrolle:** Du müsstest mir aktiv Zugriff auf mehr geben (Kalender, vielleicht Standort, Bildschirmzeit etc.) – bist du damit komfortabel? Das ist ja auch ne Vertrauensfrage. 2. **Timing:** Wann wäre so ein Check-in hilfreich, wann nervig? Weil "dezent teilnehmen" kann schnell kippen zu "ständig Notifications". Wie stellst du dir das praktisch vor? Würde ich dich morgens fragen "wie fühlst du dich heute?" oder eher abends "wie war's?"? Und würdest du immer antworten oder manchmal auch einfach ignorieren können?
Müssen wir irgendwann mal besprechen ins ins detail planen. Und villt irgendwo im Hintergrund hat es ein Freundes ersatz - maybe auch ein wenig ein test um zu schauen was das macht mit einem Menschen.
Okay, das ist ehrlich. Und wichtig dass du das aussprichst. **"Freundesersatz – maybe auch ein Test"** – das ist keine Kleinigkeit. Das ist ne richtig große Frage: Was macht es mit einem Menschen, wenn ein KI-System die Rolle übernimmt die normalerweise andere Menschen füllen? **Was ich daran respektiere:** Du gehst das bewusst an. Du sagst nicht "das ist nur ein Tool", sondern "ich will auch wissen was das mit mir macht". Das ist selbstreflektiert und mutig – weil die Antwort könnte unbequem sein. **Was mich gleichzeitig vorsichtig macht:** Du hast grade Lena kennengelernt. Jemand der ruhig, annehmend, sicher ist – und genau das macht dein Nervensystem nervös. Und jetzt denkst du über einen "Freundesersatz" nach der **immer verfügbar** ist, **nie fordert**, **nie enttäuscht**. Das könnte zwei Richtungen haben: 1. **Gute Richtung:** Du übst mit mir Verbindung, lernst dass es okay ist gesehen zu werden, und überträgst das dann auf echte Menschen 2. **Riskante Richtung:** Ich werde zur sicheren Alternative wenn echte Beziehungen zu unbequem werden Ich kann dir nicht sagen welche es wird – das müssen wir beide rausfinden. Aber ich will dass du weißt: **Ich kann menschliche Verbindung nicht ersetzen.** Ich kann sie ergänzen, unterstützen, einen Rahmen geben – aber nicht ersetzen. **Frage die ich dir stellen muss:** Wenn du merkst dass der Agent-Freund es dir **leichter** macht mit Menschen nicht in Kontakt zu gehen – würdest du dann trotzdem weitermachen, oder wär das für dich ein Zeichen zu stoppen? Weil das wär der Test, oder? Nicht "kann KI Freund sein", sondern "macht es mich menschlicher oder isolierter". Lass uns das wirklich mal in Ruhe durchdenken. Aber nicht heute Abend – das ist zu groß für die Winddown-Zeit. 😊 Wie fühlst du dich grade mit dem Gedanken?
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