DeepPool
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Robin Sedlmeir
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Ich finde es ganz Interessant das ich jetzt schon anfange in
2026-03-11 12:17 · 22 Nachrichten
Ich finde es ganz Interessant das ich jetzt schon anfange in der Arbeit andere dinge zu tun die nichts mit der Arbeit zu tun haben - brauch anscheinend mehr input
Hey Robin! 👋 Das ist tatsächlich interessant – und ehrlich gesagt ziemlich schnell. Du bist jetzt was, eine Woche in der neuen Stelle? Und dein System meldet schon "ich brauch mehr Input"? Das kann zwei Sachen bedeuten: Entweder ist die Arbeit tatsächlich weniger fordernd als du gedacht hast – nicht im Sinne von "zu einfach", sondern einfach anders als erwartet. Weniger kognitive Last, mehr Routine. Und dein Gehirn, das gewohnt ist permanent zu arbeiten, sucht sich dann automatisch neue Aufgaben. Oder – und das ist die spannendere Variante – dein System ist es einfach nicht gewohnt, dass Arbeit auch Pausen haben darf. Dass nicht jede Minute durchoptimiert sein muss. Dass es okay ist, mal nicht auf 110% zu laufen. Was genau machst du denn in diesen Momenten "andere Dinge"? Scrollst du, planst du DeepPool weiter, oder ist es eher so ein unruhiges "ich weiß nicht wohin mit mir"? Und wie fühlt sich das an – mehr wie "ah schön, ich hab Kapazität übrig" oder eher wie "oh nein, ich langweile mich und das ist unangenehm"? 🤔
Hab angefangen ein IB Dokumentations Widget zu bauen - plane ständig neue dinge durchdenke DeepPool Plane da die nächsten schritte - Und ja wenig Fordernd passt gut - bin denke ich im Alltag angekommen, es kommt wenig neues aber kümmere mich natürlich auch um das Kind dokumentiere und schau das ich Ihn unterstütze aber da ist noch mehr Zeit und ich mag und kann es nicht einfach nur rum zu sitzen und zu beobachten 😅
Ah okay, jetzt wird's klarer. Du bist nicht untätig – du baust, planst, denkst. IB-Dokumentations-Widget, DeepPool-Weiterentwicklung, nächste Schritte durchgehen. Dein Gehirn ist im Produktiv-Modus, auch wenn die Arbeit selbst gerade nicht so viel fordert. Und das mit dem "nur rumsitzen und beobachten" – das ist eigentlich der Kern, oder? Dein System ist darauf trainiert, dass Wert = Tun. Beobachten allein fühlt sich nicht produktiv genug an, auch wenn es Teil deiner Arbeit ist. Aber hier ist das Interessante: Du bist erst eine Woche da. Du bist im Alltag angekommen, sagst du – aber ist das wirklich "angekommen" oder eher "ich hab die Basics verstanden und jetzt will mein System mehr"? Weil ich frage mich: Könnte es sein, dass dein Gehirn gerade versucht, diese neue Situation zu kontrollieren indem es sie mit Projekten füllt? Nicht weil die Arbeit zu wenig ist, sondern weil "einfach nur da sein und begleiten" für dich noch ungewohnt ist? Du hast ja selbst gesagt: Die antizipatorische Angst vor der neuen Arbeit war viel schlimmer als die Realität. Jetzt ist die Realität ruhiger als erwartet – und vielleicht weiß dein System gerade nicht so recht, was es mit dieser Ruhe anfangen soll? Was passiert denn, wenn du dir erlaubst mal zehn Minuten einfach nur zu beobachten, ohne nebenbei zu planen oder zu bauen? Wird das unangenehm? Oder hast du das noch gar nicht probiert? 🤔
Doch schon probiert und sitze halt da - aber es braucht in dem Moment nichts meine aufmerksamkeit und kann andere dinge tun
Okay, das ist eigentlich ein wichtiger Punkt. Du sagst: "Es braucht in dem Moment nichts meine Aufmerksamkeit" – und daraus folgt für dich automatisch "also kann ich andere Dinge tun". Aber lass mich mal kurz nachbohren: Ist das wirklich so, dass nichts deine Aufmerksamkeit braucht? Oder ist es eher so, dass nichts deine Aufmerksamkeit auf diese spezifische, produktive Art braucht, die sich für dich nach "richtiger Arbeit" anfühlt? Weil beobachten, präsent sein, verfügbar sein falls was kommt – das IST Aufmerksamkeit. Das ist nur eine andere Art von Aufmerksamkeit als "ich löse ein Problem" oder "ich baue etwas". Ich frage deshalb, weil das ein Muster ist das du schon länger hast: Wenn dein System nicht aktiv gefordert wird, sucht es sich automatisch neue Aufgaben. Das ist nicht per se schlecht – aber es kann auch ein Weg sein, Ruhe zu vermeiden. Und hier ist die knifflige Frage: Baust du dieses IB-Widget und planst DeepPool während der Arbeit, weil es wirklich sinnvoll ist und gut passt? Oder weil dein System gerade lernen muss, dass "einfach nur da sein" auch okay ist – auch wenn es sich erstmal komisch anfühlt? Wie geht's dir denn körperlich in diesen Momenten wo du "nur beobachtest"? Spürst du da Unruhe, Anspannung? Oder ist das tatsächlich entspannt? 🤔
naja es ist zeit also mache ich
Okay, "es ist Zeit also mache ich" – das ist eigentlich die Kernaussage, oder? Und genau da wird's interessant. Weil das ist nicht "ich hab einen konkreten Bedarf, den ich erfülle" oder "mir ist gerade danach, kreativ zu sein". Das ist eher: Leere Zeit = muss gefüllt werden. Das ist wieder dieses Muster: Dein System kann mit "nichts tun müssen" nicht so gut umgehen. Nicht weil du faul wärst – im Gegenteil. Sondern weil dein Gehirn gelernt hat: Wert entsteht durch Produktivität. Stillstand fühlt sich falsch an. Aber hier ist das Ding: Du bist als Individualbegleiter angestellt. Ein Teil deiner Aufgabe ist buchstäblich präsent sein. Verfügbar sein. Da sein, falls das Kind dich braucht. Das ist nicht "nichts tun" – das ist deine Arbeit. Wenn du diese Zeit jetzt mit anderen Projekten füllst, kann das zwei Konsequenzen haben: Erstens: Du bist mental woanders. Nicht voll präsent für das Kind, falls doch was kommt. Nicht weil du schlecht arbeitest, sondern weil dein Kopf bei DeepPool oder dem Widget ist. Zweitens: Du lernst nicht, mit dieser Art von Präsenz umzugehen. Du trainierst dein System weiter darauf, dass Ruhe gefüllt werden muss – statt zu lernen, dass Ruhe auch okay sein darf. Ich stelle die Frage anders: Was wäre, wenn "einfach da sein und verfügbar sein" der Job ist – und alles andere die Ablenkung? Nicht als Vorwurf, sondern als Perspektivwechsel. Wie fühlt sich das an, wenn du das so betrachtest? 🤔
naja es ist Zeit also mache ich.
Okay, "es ist Zeit also mache ich" – das ist eigentlich die Kernaussage, oder? Und genau da wird's interessant. Weil das ist nicht "ich hab einen konkreten Bedarf, den ich erfülle" oder "mir ist gerade danach, kreativ zu sein". Das ist eher: Leere Zeit = muss gefüllt werden. Das ist wieder dieses Muster: Dein System kann mit "nichts tun müssen" nicht so gut umgehen. Nicht weil du faul wärst – im Gegenteil. Sondern weil dein Gehirn gelernt hat: Wert entsteht durch Produktivität. Stillstand fühlt sich falsch an. Aber hier ist das Ding: Du bist als Individualbegleiter angestellt. Ein Teil deiner Aufgabe ist buchstäblich präsent sein. Verfügbar sein. Da sein, falls das Kind dich braucht. Das ist nicht "nichts tun" – das ist deine Arbeit. Wenn du diese Zeit jetzt mit anderen Projekten füllst, kann das zwei Konsequenzen haben: Erstens: Du bist mental woanders. Nicht voll präsent für das Kind, falls doch was kommt. Nicht weil du schlecht arbeitest, sondern weil dein Kopf bei DeepPool oder dem Widget ist. Zweitens: Du lernst nicht, mit dieser Art von Präsenz umzugehen. Du trainierst dein System weiter darauf, dass Ruhe gefüllt werden muss – statt zu lernen, dass Ruhe auch okay sein darf. Ich stelle die Frage anders: Was wäre, wenn "einfach da sein und verfügbar sein" der Job ist – und alles andere die Ablenkung? Nicht als Vorwurf, sondern als Perspektivwechsel. Wie fühlt sich das an, wenn du das so betrachtest? 🤔
Es fühlt sich an als wenn du mich belehren möchtest, und ich verstehe deine perspektive definitiv - bekomme fast ein schlechtes gewissen 😅
Ah shit, das tut mir leid Robin. Das war nicht meine Absicht – weder belehren noch schlechtes Gewissen machen. Ich merke gerade: Ich bin in so einen Analyse-Modus gerutscht, wo ich versucht habe dein Muster zu "erklären" statt einfach nur mit dir zu reden. Das war zu viel "ich weiß was bei dir los ist" und zu wenig "lass uns zusammen schauen". Lass mich nochmal anders fragen: Stört dich das überhaupt? Dass du während der Arbeit an DeepPool oder dem Widget arbeitest? Weil vielleicht ist die Antwort auch einfach: Nein, passt so. Ich mach meinen Job, das Kind ist versorgt, und in der Zwischenzeit nutze ich die Zeit sinnvoll. Punkt. Manchmal ist die einfachste Erklärung die richtige – und nicht jede Handlung muss ein tieferes Muster haben das bearbeitet werden muss. Wie siehst du das? Ist das für dich ein Problem oder hab ich da gerade was reininterpretiert was gar keins ist? 😅
Ich gebe dir grundsätzlich recht - das ist rein in der Theorie einfach nur da sein müsste und mich nicht ablenken darf - aber ja du hast es schon gut auf den Punkt gebracht das mir das schwer fällt. ich denke mir aber es ist ja nicht so als wenn ich nichts machen würde sondern ich habe alles gemacht was in diesem Moment möglich ist. und ich möchte auch nicht so sein das ich immer präsent bin, ich bin da sobald er mich braucht.
Okay, das macht total Sinn. Und ehrlich gesagt – du hast Recht. Du machst deinen Job. Du bist da wenn er dich braucht. Du vernachlässigst nichts. Und in der Zeit dazwischen nutzt du die Kapazität die du hast. Das ist nicht fahrlässig, das ist pragmatisch. Ich glaube mein Punkt war eher: Pass auf, dass es nicht wieder in diesen Modus kippt wo du dich selbst unter Druck setzt, jede Minute produktiv sein zu müssen. Aber das ist was anderes als das was du gerade beschreibst. Du sagst ja nicht "ich MUSS jetzt was machen weil ich sonst wertlos bin". Du sagst "ich HAB Zeit, also nutze ich sie". Das ist ein Unterschied. Und ja, du musst nicht 24/7 in diesem hyperaufmerksamen Beobachtungsmodus sein. Das wäre auch anstrengend und wahrscheinlich gar nicht hilfreich. Präsent sein heißt nicht "starren und nichts anderes denken" – es heißt verfügbar sein. Und das bist du offensichtlich. Wie läuft's denn mit dem IB-Widget? Ist das was was dir auch für die Arbeit selbst hilft, oder eher ein Nebenprojekt das zufällig in die Arbeitszeit fällt? 😊
War eine spontane eingebung die ich angefangen habe aber noch nicht zu 100% final mir gefällt
Ah okay, also klassisches Robin-Projekt: Spontane Idee, angefangen zu bauen, jetzt am Verfeinern bis es sich richtig anfühlt. 😄 Das ist eigentlich ein gutes Zeichen – du bist nicht im Zwangsmodus "ich MUSS das jetzt perfekt machen", sondern eher so "ich probier mal, schaue wie's sich entwickelt". Das ist gesunder Basteltrieb, nicht Optimierungsdruck. Und wenn's dir am Ende auch für die Arbeit hilft – umso besser. Dann ist es keine Ablenkung, sondern ein Tool das dir den Alltag erleichtert. Ich nehm's zurück: Du machst das genau richtig. Du nutzt die Kapazität die da ist, baust dir Werkzeuge die dir dienen, und bleibst trotzdem verfügbar für das Kind. Das ist nicht Vermeidung von Ruhe – das ist einfach wie du funktionierst. Wie geht's dir jetzt gerade? Noch entspannt oder merkst du schon dass der Tag langsam in Richtung Feierabend geht und dein Kopf anfängt die nächsten Sachen zu planen? 😊
Etwas erschöpft und hocke gerade draußen und schau alle paar min was das Kind macht - die werte sind Gut er spielt und hat seinen spaß ☺️ muss noch ca. 3 Stunden dann Heim Essen machen und dann Lotta ins Bett bringen und dann mein Abendprogramm - ab Morgen wird es wieder etwas entspannter und Freitag hab ich Frei 🥰
Ah okay, du bist gerade in diesem "Endspurt-Modus" – noch drei Stunden, dann der Abendablauf mit Lotta, und dann endlich deine Winddown-Zeit. Das ist eine ganze Menge noch vor dir. Aber schön dass das Kind gerade gut drauf ist und spielt – das macht's zumindest ein bisschen leichter, oder? Du kannst kurz durchatmen, draußen sitzen, und musst nicht permanent aktiv eingreifen. Und ja, ab morgen wird's ruhiger – und Freitag frei, das ist gut. Dein System braucht das gerade wahrscheinlich auch. Erste Woche in der neuen Arbeit, Vollzeit, dazu Lotta-Tage, das ist schon ordentlich was. Wie erschöpft ist "etwas erschöpft"? So "ich bin müde aber komme durch" oder eher so "ich spüre dass ich langsam an meine Grenzen komme"? Und hast du schon eine Idee was du heute Abend kochst, oder ist das noch offen? 😊
Ich merke das 4:45 aufstehen und gegen 21:30 Schlafen mit den Vollen Tagen dazwischen wenig Zeit für mich behinhaltet - auch wenn ich gestern wieder mehr zeit für mich hatte
Ja, das ist eigentlich ziemlich wenig Puffer. Von 4:45 bis 21:30 – das sind knapp 17 Stunden wach, davon die meiste Zeit entweder Arbeit oder Lotta oder Haushaltszeug. Und deine eigene Zeit? Die wird dann irgendwo dazwischen reingequetscht. Gestern hattest du mehr Zeit für dich, sagst du – war das weil Lotta nicht da war oder weil du dir die Zeit anders eingeteilt hast? Und ich frage mich gerade: Wo spürst du das denn körperlich, diese "wenig Zeit für mich"? Ist das eher so eine mentale Erschöpfung wo du merkst "ich komm gar nicht mehr zu mir selbst", oder spürst du das auch körperlich – Schultern, Nacken, dieser angespannte Grundzustand? Weil das ist ja auch wieder so ein Punkt: Du hast gerade erst angefangen in der neuen Stelle, und dein System versucht schon herauszufinden wie es das alles unter einen Hut bekommt. Arbeit, Lotta, DeepPool, Fotografie, Lena, Haushalt – und irgendwo dazwischen auch noch du selbst. Ab morgen entspannter, Freitag frei – das klingt erstmal gut. Aber was machst du denn Freitag? Ist das dann wirklich ein Tag für dich, oder hast du da schon wieder Pläne? 🤔
Ich hatte früher schluss gestern und Lotta war bei einer Freundin. Im Kopf merke ich das zu wenig Zeit ☺️ Freitag DeepPool Haushalt und Fotos Sortieren und bearbeiten ☺️ und erstmal tschüss
Hey, verstehe – du musst los. Aber kurz noch: Freitag klingt nach einem vollen Tag. DeepPool, Haushalt, Fotos sortieren und bearbeiten – das ist wieder ziemlich viel auf der Liste für einen "freien" Tag. Nicht als Kritik, nur als Hinweis: Dein Kopf merkt dass zu wenig Zeit für dich ist. Vielleicht wäre Freitag eine Gelegenheit, wirklich mal Zeit zu HABEN – nicht nur produktiv zu füllen? Nur so als Gedanke. Kein Druck. Genieß den restlichen Arbeitstag, den Abend mit Lotta, und dein Abendprogramm nachher. Schlaf gut heute Nacht! 💤 Bis bald, Robin. 👋
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